Ruhrpott Mini IG Juni 2021
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Die Interessengemeinschaft im Ruhrgebiet für den Mini bis Baujahr 2000

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Minigrafie: IMM 2011 Schweiz Minigrafie: IMM 2011 Schweiz

IMM 2011 -St. Stephan/Simmental (CH)

„Nein, das kann kein Zufall sein”... diese Gedanken kamen sicherlich dem ein oder anderen Grenzbeamten
oder Anwohner des idyllischen s_IMM_entals/ Schweiz , angesichts der Menge der beliebten englischen Kleinwagen, die bereits ab Donnerstag, 09.06.2011 oft in großen Gruppen in Richtung St.Stephan wuselten.
Eine Erscheinung, die erfahrungsgemäß die meisten Zuschauern am Straßenrand zu einem breiten Grinsen oder sogar heftigem Winken anregte.

Ziel der ”Mini Meute” war das IMM, (International Mini Meeting) welches dieses mal im malerischen Schweizer „sIMMental” stattfand. Ein ehemaliges Militärflugplatzgelände bei St. Stephan diente am Pfingstwochenende vom 10.-13.06.2011 den fast 3000 Minienthusiasten als Campingplatz. Die Ersten, die es nicht erwarten konnten trafen bereits, wie schon erwähnt, einen Tag zuvor auf dem Gelände ein, um sich einen guten Platz auf den zugewiesenen Rasenplätzen zu sichern und möglichst nah am eigenen Mini schlafen zu können. Die kleinen, quirligen Engländer fanden nämlich ihren Wochenendparkplatz entlang der Rasenflächen auf den ehemaligen Start- und Ladebahnen des Flughafens und durften nicht mit auf die Rasenflächen neben´s Zelt gefahren werden.
Ein kleiner Schauer am Nachmittag...egal, der war schnell vergessen, als Mann und Frau zu einem ersten Rundgang starteten um die ersten Eindrücke zu sammeln und das Gelände kennenzulernen. Bis tief in die Nacht wurde sich angeregt unterhalten...worüber braucht man nicht lange spekulieren...Minigeschichten in jeder nur denkbaren Variante. Früh am Freitag morgen trafen die nächsten Minis samt ihrer Fahrer im sIMMental ein und hatten dort auch schnell die Anmeldung passiert. Dort hatten sich die Veranstalter, der Berner Mini Club, sehr bemüht, den Andrang der Zwerge durch mehrere Anmelde-Fahrspuren nicht zu groß werden zu lassen,- so schafften es alle IMM-Teilnehmer sehr zügig auf das heißersehnte Treffen zu gelangen, um alte Bekannte zu treffen und neue Freundschaften zu knüpfen. Die Fahrspuren waren durch die Anmeldenummern unterteilt,so wußte sich jeder direkt einzuordenen und erhielt schnell sein „Welcome-Package” mit nützlichen Info´s, IMM T-Shirt und allerlei „Kleinkram”
Nach der Einfahrt mussten sich die Neuankömmlinge durch eine Gasse parkender Mini´s und derer Besitzer
zirkeln, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, alle „Neuen” lautstark zu begrüssen.
Interressant war es allemal,denn von Original bis Totalumbau...alles musste durch die Gasse.

Schon in den frühen Morgenstunden öffnete der Teilemarkt vor der großen Festhalle, notwendige oder währen der oftmals langen Anreise notwendig gewordenen Teile konnten gekauft oder sich einfach nur für die laufende Saison eingedeckt werden. Ein normales Bild waren auch die geöffneten Motorhauben, in den meisten Fällen wollte nur der Öl-und Wasserstand geprüft werden. Schnell waren die nächsten angeregten Gespräche und Diskussionen im Gange, vorbei Spazierende blieben stehen um einen Blick in den Motorraum zu werfen, vielleicht kann man sich so eine Idee mit nach Hause nehmen?! Und Ideen gab es viele...Die Minibesitzer hatten sich wieder jede Menge an Umbauten und Originalitäten einfallen lassen um aus Ihren Schätzchen eine einzigartige „Schatzkiste” zu machen
Gab es größere Probleme mit den Kleinen, welche doch immer für Überraschungen gut sind, stand eine große Halle zur Verfügung, die sogar eine Hebebühne bot und vor kleinen Schauern schützte. Begeistert wurde sie angenommen, sei es um die Batterie zu laden, wenn man diese über Nacht zum Fleisch kühlen missbraucht hatte oder der Schaltsimmering erneuert und das Fahrwerk aufgrund verdächtiger Geräusche genauer unter die Lupe genommen werden musste. Hier hatte man Gelegenheit alles zu beheben und das beruhigte ungemein.
Wem es noch ein bißchen an Mini -Sicherheit fehlte, bot BMW am Ende des großzügigen Geländes ein Fahrsicherheitstraining an, bei dem es getrennte Gruppen für Mini und MINI gab. Der Erlös dieses Trainings kam XXX zu Gute, einem Projekt für Kinder. MINI´s waren auch einige vertreten, gerade die englischen Clubs erschienen häufig bunt gemischt.

Auf dem „Mini-Campingplatz” waren überall kleine Dixi-Klohäuschen verteilt, die die Wege kurz hielten. Denn man kann sich vorstellen...ein Flugplatz ist seehr lang...und mit der nötigen Dringlichkeit noch viiiel länger. Um die Mini-Stadt, die Fest- und Schrauberhalle, waren zahlreiche Toilettenwagen, Dusch- und Waschräume aufgestellt, die die Sauberkeit an diesem Wochenende sicherten.
Ausgebildetes Securitypersonal hatte ein Auge auf Mensch und Mini´s. Wenn der Weg zum Zelt zu lang wurde gab es Hilfe und ebenso konnte man beruhigt schlafen, die Kleinen waren gut bewacht.

Schwer ins Zeug gelegt hatten sich dieses Jahr die Italiener, die direkt mal mit einem als Bar und Aufenthaltsraum umgebauten 40 Tonner um die Gunst der Minifahrer für das IMM 2013 im eigenen Land warben. Im LKW-”Ristorante” gab es neben Wein und Pasta allerlei Leckereien, im Hintergrund lief auf einem großen Bildschirm der Werbefilm, der überaus liebevoll wie professionell gestaltet worden war. Die Abstimmung erfolgte hierzu am Samstag auf dem Meeting aller internationalen Präsidenten. Jeder angemeldete Club schickte seinen Präsidenten und eine Begleitperson in dieses Meeting, um über zukünftige IMM´s zu sprechen und sich die Ziele der kommenden Jahre vorstellen zu lassen. Für 2013 gingen Deutschland und Italien ins Rennen. Mit klarem Vorsprung konnten Italiener nach mehreren Jahren voller Bemühungen das IMM 2013 zurück gewinnen um es in der Toskana in der Nähe von Mugello auszurichten.
Zum 55. Geburtstages des Minis findet das IMM, wie gewohnt, wieder auf englischen Boden statt. Für das Jahr 2014 kamen die Bewerbungen aus Gaydon (Mini Heritage Alliance) und Kent (Southern Mini Owners Club). Kent erhielt den Zuschlag und wird das International Mini Meeting 2014 vom 01.-04.August ausrichten.

Samstag abend gab dann es das IMM-Abendessen. Der Berner Mini Club hatte für ausreichend Nudeln und Kartoffeln mit Käse-Sahne-Schinkensoße gesorgt und auch an ein leckeres Dessert gedacht- Apfelkompott.
Gut gestärkt wurde auch an diesem Jahr im sIMMental wieder kräftig gefeiert. Ein kleiner Hangar war als Bar umfunktioniert worden, Cocktails die auf originelle Namen wie „Cooper” und „Morris” hörten, sorgten für noch mehr Stimmung unter den feierwilligen Minifahrern. Im großen Hangar heizte ein DJ der Partymeute kräftig ein, aber auch draußen bei den Minis gab es, wie gewohnt, keine Langeweile.
Wer nicht mit seinen Freunden am Zelt saß, grillte oder einfach nur den „Durst” bekämpfte, bestaunte jede Menge unterschiedliche Mini´s - Beleuchtete Minis, Mini´s mit Dachzelten, Mini Mokes,flache Mini´s, breite Mini´s, halbe Mini´s , sowie alles was das Mini-Umbau Herz begehrt oder aber auch nicht so toll findet. Die Kreatitivät der Mini Owner schien keine Grenzen zu kennen. Das waren alles Dinge, die ebenso bestaunt wurden wie die langen Anreisen mancher Teilnehmer. Österreich, Deutschland, Niederlande schienen nur einen „minimalen” Katzensprung entfernt zu sein, man sah Minis aus Finnland, Portugal und der Ukraine. Mühen waren keine gescheut worden, liebevoll waren Minis mit dem Streckenverlauf beklebt worden.
Besonders die langen Anreisen in den „luftigen” Mokes sorgten für echte Anerkennung bei den IMM´lern. Mit Themen wie diesen, trotzten die Hartgesottenen der Kälte der Nacht, lange waren die Clubzelte erleuchtet, bis auch der Letzte für ein paar Stunden Schalf ins Zelt oder den Puck, ja , angesichts des überschwenglichen Alkoholkonsums, wohl eher krabbelte.
Nach einem ausgiebigen IMM-Frühstück am Sonntag bemerkte man eine erste leichte Unruhe und den ein oder anderen gepackten Wagen- das Treffen ging dem Ende entgegen, die ersten traten die (lange) Heimreise an. Andere wiederum nutzen den schönen Sonn(en)tag noch, um die Gegend zu erkunden und die Pässe der Umgebung zu erklimmen . Die Straßen rund ums sIMMental wurden an diesem Wochenende quasi minifiziert. Sie beherrschten eindeutig das Straßenbild. Einfach herrlich!
Die Meisten traten die Heimreise jedoch erst in Ruhe am Montag an, um auf ein gelungenes International Mini Meeting 2011 zurück blicken zu können.

Der Artikel befindet sich ebenfalls in der Ausgabe 11/11 der THE DAILY RUST.

Event ÜbersichtDiesen Text in der Minigrafie
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IMM 2011 Schweiz

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